Reine ätherische Öle dank CPTG Qualitätsprüfung


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Gaschromatographie- und Massenspektrometrie-Analyse (GC/MS)

Bei einer Gaschromatographie wird ätherisches Öl durch eine lange Röhre verdampft, um das Öl in seine einzelnen Bestandteile aufzuteilen. Jeder Bestandteil steigt aufgrund seiner Molekülmasse und seiner chemischen Eigenschaften mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch die Röhre und wird beim Austritt aus der Röhre gemessen. Mit dieser Testmethode können Analysten der Qualitätskontrolle bestimmen, welche Verbindungen in einer Probe enthalten sind.

Eine Massenspektrometrie wird zusammen mit einer Gaschromatographie eingesetzt, um die Zusammensetzung eines ätherischen Öls noch genauer zu bestimmen. Bei der Massenspektometrie werden die Bestandteile, die zunächst durch die GC getrennt wurden, ionisiert und durch eine Reihe von Magnetfelder geschickt. Aufgrund der Molekülmasse und Formalladung kann die Menge eines jeden Bestandteils bestimmt werden. So können weitere Informationen zur Wirksamkeit des ätherischen Öls gesammelt werden.

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Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie

Fourier-Transformations-Infrarot-Spektroskopie (FTIR) wird durchgeführt, um die Wirksamkeit und gleichbleibende Qualität jeder Charge sicherzustellen. Die Testmethode bestimmt die strukturellen Bestandteile der ätherischen Ölverbindungen. Bei einem FTIR-Scan wird Infrarotlicht in verschiedenen Frequenzen durch eine Ölprobe geschickt und die dabei absorbierte Lichtmenge gemessen. Die Qualität der Probe wird bestimmt, indem die Ergebnisse des FTIR mit Einträgen aus einer Datenbank mit Absorptionsergebnissen von Proben hoher Qualität verglichen werden.

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Chiralitätsprüfung

Der Begriff Chiralität, der vom griechischen Wort für „Hand“ abgeleitet wurde, wird dazu benutzt die räumliche Anordnung von Atomen in einem Molekül zu beschreiben. So wie zwei Hände, existieren chirale Moleküle in zwei Formen, die man wie die linke von der rechten Hand unterscheiden kann. Sie spiegeln sich wie eine linke und eine rechte Hand. Legt man sie übereinander, so sind sie dennoch immer unterschiedlich, ganz gleich wie man sie auch wendet. Bei Molekülen hat jede „Hand“ unterschiedliche chemische Eigenschaften, die ihre physiologischen Interaktionen im Körper beeinflussen. In der Natur ist eine Hand immer vorherrschend. Im Labor ist das Verhältnis der linken und rechten Moleküle aufgrund der strukturellen Ähnlichkeiten jedoch immer 50/50. Das Verhältnis zwischen linken und rechten Molekülen kann in einer besonderen Gaschromatographie bestimmt werden. Auch wenn sie nicht bei jeder Charge durchgeführt wird, so dient diese Prüfung dazu, sicherzustellen, dass keine synthetischen Elemente im Öl vorhanden sind.

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Isotopische Analyse

Materie besteht aus winzigen chemischen Bausteinen, die Elemente genannt werden. Obwohl es Dutzende Elemente gibt, ist jedes aufgrund der darin enthaltenen Protonen unterschiedlich. Manchmal kann ein Element unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, wenn die Anzahl der darin enthaltenen Neutronen variiert. Man spricht dann von Isotopen. Das Element Kohlenstoff existiert in zwei stabilen Isotopen 12C (6 Protone und 6 Neutrone) und 13C (6 Protone und 7 Neutrone). Da ätherische Öle organische Verbindungen sind, setzen sie sich meist aus Kohlenstoffatomen zusammen und haben einen bestimmtes Verhältnis an 12C- und 13C-Isotopen. Je nach Standort variiert das Verhältnis jedoch.

Eine spezielle Form der Massenspektrometrie ermöglicht es, zu bestimmen, welche Isotope in welcher Menge in einem ätherischen Öl vorliegen. Bei ätherischen Ölen vom selben Standort sollte bei jedem Bestandteil das Verhältnis der Isotope übereinstimmen. Weist ein bestimmter Bestandteil ein abweichendes isotopisches Profil auf, zeigt das dem Analysten der Qualitätskontrolle, dass das Öl verändert wurde.

Schwermetalltests

Schwermetalltests zeigen wie hoch der Anteil an Schwermetallen im ätherischen Öl ist. Wird ätherisches Öl richtig destilliert, sollten keine Schwermetalle darin enthalten sein. ICP-MS-Tests (induktiv gekoppelte Plasma-Massenspektrometrie) nutzen ein energiereiches Medium namens induktiv gekoppeltem Plasma, um die Probe zu ionisieren. Die Probe läuft durch eine Massenspektrometrie, welche das untersuchte Material in seine Grundbestandteile aufteilt, so dass festgestellt werden kann, welche Elemente zu welchen Anteilen enthalten sind.

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